Freitag, 13. Juni 2014

Grödner Höhenweg und Val Cuecena

Über die Raschötzer Almen nach St. Ulrich


Ausgangspunkt: Bergstation Standseilbahn Raschötz, St. Ulrich
Charakter: Einfache, aber lange Wanderung mit herrlicher Aussicht
Einkehr: Raschötzhütte, Brogleshütte, Cafe Restaurant Annatal, Pauli Hütte
Karten: Kompass Nr. 59, 076
Schwierigkeit: mittel
Länge: 16,9 km
420 hm
Dauer: 5 h


Von der Bergstation führt ein gepflasterter Weg (35A) sanft ansteigend über der Waldgrenze zur Raschötzhütte und weiter zur Kapelle Heiligkreuz.


Nach 10 Minuten ist der felsige Gipfelaufbau überwunden und das Holzkreuz mit geschnitzter Christusfigur erreicht. Die Außerraschötz isd dank ihrer exponierten Lage ein hervorragender Aussichtsberg. Wie so oft in Gröden landen auch hier kunstvoll aus Holzstämmen errichtete Bänke zur Rast ein. Vom Gipfel lässt sich der Höhenweg bis zum Broglessattel (mit den dahinter aufragenden Geislerspitzen) verfolgen.


Ein sanft abfallender Weg führt unterhalb der Abbruchkante über die Bergwiesen zu einer Weggabelung, an der man links zur Brogleshütte abbiegt. Über ein paar Steinstufen geht es durch Zirbenwald bergab, dann entlang der Ostflanke der Ausserraschötz zur Flitzer Scharte (Marterl und Viehzaun). Hier mündet von links Weg 31 aus dem Villnößtal ein. Auf einem breiten, liebevoll mit Steinen gepflasterten Weg geht es zwischen Zirben hindurch über die Bergwiesen der Innerraschötz zum Broglessattel am Fuß der Geislerspitzen in 10 Min. erreicht ist.


Am Sattel beginnt auch der Abstieg nach St. Ulrich durch das Cucenatal (Weg 5). Nach einem kurzen Stück über Wiesen taucht man am Bach entlangwandernd in den Zirbenwald ein. Auf einem schmalen Rücken zwischen zwei Tälchen führt der Weg talwärts. Nach den Kaskaden, einem Marterl mit uriger Bank folgt ein Wegabschnitt, der an alte Römerstraßen erinnert. Sorgfältig wurden hier verschiedenfarbige Steine gelegt. Kurz danach ist das Bachbett des Cuecenes erreicht, wo ein Steindamm die Querung des Baches erleichtert. Auf der linken Seite des Baches führt der Weg weitgehend eben über offene Waldwiesen, bis man auf den Weg 8 (Troi Paian) stößt.

Die Mittelstation der Secedabahn ist nicht weit, die Talfahrt erspart 500 HM und rund 1:10 Std. Absteig.

Zu fuß geht es weiter auf Weg 5, der nun relativ steil bergab über geschliffene Steine führt. bald kommen die ersten Höfe von Furnes in Sicht. Am gegenüberliegenden Hang beeindrucken die farbigen Schichten unterhlab des Balest. Nach wenigen Metern auf der Asphaltstraße weist ein Schild links Richtung Annatal und St. Ulrich.


Der Abstieg über Bergwiesen ist kurz aber steil, dann taucht man in den Wald ein und erreicht kurz darauf das Café Annatal.

Talwärts geht es über die Paulihütte zum schattigen Promenadenweg (Weg 9), der am Bach entlang Richtung St. Ulrich führt.
Für Kinder gibt es bis zur Talstation zahlreiche Attraktionen: einen Spielplatz, einen Hochseilgarten, Hängematten, ein Wehr und eine Holzbrücke.



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Wandervorschlag aus Kompass Wanderführer Dolomiten 1 Grödental

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