Freitag, 8. Juni 2012

III. Biennale Gherdëina

Zeitgenössische Kunstausstellung in Gröden

St. Ulrich, Fußgängerzone
vom 21. Juli bis 05. Oktober 2012


Vernissage: Freitag, 20. Juli um 18.00 Uhr


Als einen der besonderen Höhepunkte der diesjährigen Sommersaison in Gröden organisiert der Tourismusverein St. Ulrich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Ulrich am 3. Juliwochenende die III. Biennale Gherdëina (Vernissage: Freitag, 20. Juli 2012, 18 Uhr).


Diese zeitgenössische Kunstveranstaltung in der Fußgängerzone von St. Ulrich ist als Parallelevent zur internationalen Manifesta entstanden und wird im 2-Jahresrhythmus fortgesetzt. Hier treffen Vertreter der Gegenwartskunst im authentischen Ambiente des landschaftlich einmaligen Tales aufeinander und präsentieren bis Anfang Oktober ihre Werke. Die folgenden fünf renommierten Südtiroler Künstler wurden aufgrund ihrer nationalen und internationalen Anerkennung von einer Fachjury ausgewählt und zeigen ihre Werke: Esther Stocker, Arnold Mario Dall'O, Gehard Demetz, Hubert Kostner und Walter Moroder. „Alle fünf Künstler haben phantastische Biografien und mit ihren Personalausstellungen auch internationalen Ruf. Sie alle waren heuer auch auf der Artefiera Bologna 2012 mit Galerien vertreten, Gehard Demetz wird im Herbst eine Personalausstellung in der Galerie Jack Shainman in NY haben, das sagt alles!“, so die künstlerische Leiterin der III. Biennale Gherdëina und Galeristin in St. Ulrich Doris Ghetta zur Künstlerauswahl.
Nach den bisherigen Kuratoren Danila Serafini (2008) und Chiara Canali (2010) konnte dieses Jahr Günther Oberhollenzer, Kurator des Essl Museums (Klosterneuburg/Wien), gewonnen werden. Er freut sich sehr darüber, denn „ich verfolge natürlich die zeitgenössische Kunstszene Südtirols, und es ist für mich eine schöne Gelegenheit, im Zuge dieses ambitionierten Skulpturenprojektes wieder in Südtirol zu sein und mit großartigen Südtiroler Künstlern in Kontakt zu treten. Die Skulpturenbiennale ist ein sehr ambitioniertes Projekt. Ausstellungen im öffentlichen Raum bringen auch Menschen mit zeitgenössischer Kunst in Berührung, die ansonsten dieser nicht begegnen würden. Ein solches Aufeinandertreffen ist sicher nicht immer konfliktfrei, aber dennoch oder gerade deshalb spannend und reizvoll“, sagt der in Wien lebende Südtiroler Kunstexperte.
"Kulturell und kulturpolitisch gesehen ist die Kunstausstellung für die Gemeinde St. Ulrich sicherlich ein Zeichen der Öffnung zur Moderne hin und somit eine wichtige Alternativveranstaltung", meint die Kulturreferentin von St. Ulrich Lara Moroder. Für sie ist die III. Biennale Gherdëina "... in erster Linie eine kulturelle und mediale Bereicherung für unser Tal und ein Ausdruck moderner und zukunftsweisender Denkweise.“
Auch mit dieser 3. Auflage der Biennale Gherdëina will Gröden den Einheimischen und Gästen regionale Künstler und ihre Werke zeigen. „ Es ist dies eine tolle Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Zeitgenössische Kunst ist keine einfache Kunst. Sie will keine Dekoration sein, sondern uns zur Auseinandersetzung mit wesentlichen Fragen anregen. Gerade diese Auseinandersetzung mit dem Zeitgenössischen ist für die Weiterentwicklung und das Bestehen einer freien demokratischen Gesellschaft von großer Wichtigkeit. Wir sind auch der Ansicht, dass wir durch solche Veranstaltungen neue Gäste für einen anspruchsvollen Kultur- und Qualitätstourismus gewinnen!“, ist die Direktorin des Tourismusvereins St. Ulrich Beatrix Insam von dieser ganz besonderen sommerlichen Kunstveranstaltung überzeugt.
Man darf sich freuen und gespannt sein!

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Text: Dr. Beatrix Unterhofer/byou.it




Nähere Informationen unter:

Tourismusverein St. Ulrich
Gemeinde St. Ulrich
info@biennalegherdeina.it
www.biennalegherdeina.it

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