Montag, 31. Dezember 2012

17. Schneeskulpturen-Wettbewerb

vom 27. bis 30. Dezember 2012 in Gröden

Grödner Künstler fertigen Kunstwerke aus Schnee Thema der diesjährigen Auflage „Tiere der Alpen“, Platz eins geht an die Figur des Auerhahns von Samuel Perathoner aus Wolkenstein.

Imposant und eisig kalt, so wirken die Kunstwerke aus Schnee die anlässlich des 17. Schneeskulpturen-Wettbewerbs vom 27. bis 30. Dezember 2012 in Wolkenstein angefertigt wurden. Grödner Holzschnitzer schnitzten in dreitägiger Arbeit ihre Figuren in 3x3x3 Meter großen Schneeklötzen. Diesjähriges Thema: „Tiere der Alpen“. Platz eins ging an die Figur des Auerhahns angefertigt von Samuel Perathoner aus Wolkenstein.
Frisch gefallener Schnee, Wasser und winterliche Temperaturen dienten zur Anfertigung der 3x3x3m großen Schneewürfeln. Ganz natürlich die Rohstoffe und ganz einfach die Herstellung der Schneeklötze. Zum Schnitzen der überdimensionalen Kunstwerke hingegen bedarf es einer künstlerischen Ader und viel Geschicklichkeit. Aus den zahlreichen bereits im Oktober im Tourismusverein von Wolkenstein eingegangenen Modellen wurden heuer sieben ausgesucht und vom 27. bis 30. Dezember kunstvoll aus geeistem Schnee geschnitzt. Das diesjährige Thema, die „Tiere der Alpen“. Die Bewertung der Schneefiguren übernahm heuer das Publikum. Einheimische und Feriengäste konnten den Künstlern während der Arbeit über die Schulter schauen und hinterher ihre Bewertung im Tourismusbüro von Wolkenstein abgeben.
 
Platz eins und somit ein Preisgeld von 3.000 Euro erhielt Samuel Perathoner aus St. Christina mit seinem kunstvoll in Schnee geschnitzten „ Auerhahn“. Platz 2 und 2.200 Euro Preisgeld gingen an die „Adler Familie“ von Gustav Perathoner aus St. Ulrich und Platz 3 mit 1.700 Euro Preisgeld dotiert, ging an die „Eulen“ des Diego Perathoner aus St. Ulrich.
Die Künstler der 4 weiteren Figuren, in ihrer Ausführung ebenso perfekt, wurden wie üblich auch prämiert, so erhielten jeweils 1.300 Euro, die Figur der zwei „Frösche“ des Jonas Senoner aus Wolkenstein, das Kunstwerk mit den zwei jungen „Füchsen“ des Lorenz Demetz aus St. Ulrich, die Figur eines „Hirschen“,des Oswald Rifesser aus St. Ulrich und die Schneefigur mit der Abbildung eines„Steinbocks“ des Erich Trocker aus Kastelruth. Dank der kalten Temperaturen können die Kunstwerke aus Schnee den ganzen Winter über im Dorfzentrum von Wolkenstein bewundert werden. Auch im Schein des künstlichen Lichtes wirken die übergroßen Skulpturen imposant und bizarr.
Die ersten warmen Frühlingssonnenstrahlen bedeuten dann das natürliche Ende dieser eiskalten Meisterwerke. Die unermüdlichen Künstler werden sich aber bis dahin bestimmt bereits Gedanken zum Thema der 18. Auflage, im Dezember 2013, gemacht haben.
 
 


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Val Gardena Gröden

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